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Filmklubb SOMMERWANDERKINO
Es gelten die 3 G-Regeln

Michaela spielt die Musik von Mikis Theodorakis

Der Film, einer der erfolgreichsten der Kinogeschichte, entstand 1964

Sorbas lebt stets für den Augenblick und verkörpert damit ein ganz anderes Zeitverständnis als Basil. Er verachtet auch dessen Bücherwissen. Basil fehle – so Sorbas – der „Wahnsinn“, der spontane Zugriff, der erst einen Mann ausmache, der „Hände hat“. Der Kontrast zwischen dem zurückhaltenden, oft unentschlossenen, gehemmt wirkenden Basil (oft trägt er eine Brille) und dem mit einer umwerfend expressiven Körpersprache ausgestatteten Sorbas zieht sich durch den gesamten Film. Sorbas, der durch den Tod seines Kindes und die Kriegserlebnisse traumatisiert wurde, drückt das, was er nicht sagen kann, im spontanen Tanz aus, in dem er seine Lebensfreude wiedergewinnt. Er zeigt anders als Basil spontan Empathie für andere Leidende wie Madame Hortense und Witwen wie Surmelia. Katzantzakis lässt seine Hauptfigur sagen: „Ja, mein Lieber, wie tief ist doch die Menschheit gesunken, hol’s der Teufel! Man hat den Körper zum Schweigen gebracht, und nur der Mund redet noch. Aber was kann der Mund sagen?“

Kartenvorverkauf: www.frankfurtticket.de/bundles/filmklubb/

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