Image

Norman Mailers legendäres Treffen mit der Speerpitze der feministischen Bewegung Anfang der 70er Jahre in New York wird im Heute der ‚MeToo-Ära‘ neu bearbeitet und hinterfragt.

50 Jahren ist es her, dass die berühmte Panel-Diskussion »A Dialogue on Women’s Liberation« in New York stattfand: Auf der Bühne streiten, lachen und performen u.a. Norman Mailer, Germaine Greer, Jill Johnston, im Publikum ist Susan Sontag – die intellektuelle Elite New Yorks. 50 Jahre später in einem Reenactment für die Theaterbühne kämpfen Saralisa Volm und RP Kahl als Germaine Greer und Norman Mailer gegen und miteinander und führen die Diskussion außerhalb ihrer Bühnenrollen gemeinsam mit Luise Helm, Heike-Melba-Fendel und Céline Yildirim weiter. »Spannend und auf der Höhe der Zeit sich befindend« titelte zur Uraufführung die Filmseite KINO-ZEIT.DE. »Politisch und unterhaltsam zugleich – ein Spiel-Dokumentarfilm, der auch Christoph Schlingensief gefallen hätte« schrieb das FILMFEST OLDENBURG im Katalogtext des Festivals.

In der Woche um den Internationalen Frauentages ist RP Kahl mit seinem neuen Film »Als Susan Sontag im Publikum saß« mit einer Tournee durch den deutschsprachigen Raum unterwegs, um den Film in verschiedenen Verbindungen (Theater, Bildende Kunst, Diskurs, Musik) als Preview zu präsentieren. Die Offenbacher Veranstaltung wird ergänzt durch ein Programm von Videos und Filmen von Studierenden der HFG Offenbach, die sich mit den Themen Feminismus, Gleichberechtigung, Frausein beschäftigen. Die Auswahl kuratiert Kahl gemeinsam mit seiner Mitautorin Saralisa Volm. RP Kahl lehrt aktuell gastweise als Professor an der HFG Offenbach im Bereich Film.

Corona-bedingt gilt im Filmklubb die 3G-Regel.