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Eine künstlerische Annäherung an Regina Jonas, der weltweit ersten Rabbinerin, die 1935 von Max Dienemann in Offenbach ordiniert wurde. Regina Jonas, eine Frau mit großer Kraft, die fest von der Gleichberechtigung der Geschlechter überzeugt war. Eine Frau mit einer uner-schütterlichen Zukunftsvision: ihres, des weiblichen Rabbinats. Damit war sie ihrer Zeit weit voraus, was sich an den Hindernissen zeigt, die ihr immer wieder in den Weg gelegt wurden.

Auch heute noch gibt es unter den Menschen jüdischen Glaubens keine Einigkeit in puncto weibliches Rabbinat. Jede heute amtierende Rabbinerin hat um ihre Anerkennung kämpfen müssen. Es existieren von Regina Jonas nur zwei Fotografien sowie wenige erhaltene Dokumente, Briefe und Erinnerungen weniger Zeitgenoss*innen, die zum großen Teil in Elisa Klaphecks Büchern veröffentlicht sind.

Theresa Buschmann (Musikerin und Sängerin) und Anja Hantelmann (Malerin und Performerin) lassen ihre Auseinandersetzung in bewegte und unbewegte Bilder, Texte, Töne münden, die sie zu einem Gesamten kombinieren. Verwendet werden zeitgenössische Musikstücke, Originaltexte, eigene Texte, performative Elemente und Videosequenzen.

Corona-bedingt gilt im Filmklubb die 3G-Regel.